Novell Open Enterprise Server 2

 

Neuheiten im Service Pack 2

Allgemein:

  • Perfomancesteigerung für die Protokolle AFP, CIFS, NCP oder NSS
  • Cross-Protocol locking (CIFS, AFP, NCP)

AFP:

  • AFP Service Discovery: Mac Client nutzen das Bonjour Protokoll
  • Cross-Protocol locking support für Novell AFP Benutzer die auf Novell Storage Service (NSS) Volumes zugreifen
  • geringe CPU-Nutzung
  • Neuer Bonjour Support für Mac OS 10.5
  • Dynamische Volume Erkennung: add(delete)/mount events und Volume Updates werden jetzt auf dem OES 2 Server erkannt
  • Neue Konfigurationsoptionen: EXPORT_ALL_VOLUMES ist nun eine zulässige Option in der afptcpd.conf Datei
  • afpvols.conf Changes: Diese Datei verhält sich nun wie eine Ressource, um Aliasnamen und Volumes die in Benutzung sind aufzulisten
  • Cluster Enabled Volumes Display: cluster-enabled shared volumes werden für den Mac-Clienten bereitgestellt
  • Alternate Guest Account Name: Diese neue Funktion entfernt die Einschränkung nur einen vorkonfigurierten Gast-Account zu besitzen
  • Cross-Protocol Lock Configuration Management Change: Wird jetzt zentral in der ncpserv.conf Datei gemanagt

Auditing:

  • Neuer Support für Entwickler, um auditierbare Produkte zu entwickeln
  • Überwachung von NCP, Novell AFP und Novell CIFS Events ist jetzt aktiv

CIFS:

  • Cross-Protokoll locking support
  • CIFS unterstützt jetzt Cross-Protokoll im Shared-Mode und Bytebereichssperrung in den Protokollen AFP und NCP
  • DFS Unterstützung
  • 10 % mehr Performance
  • Mehr als 255 Freigaben eines Windows-Clienten werden jetzt unterstützt

Distributed File Services:

  • Die DFS Split-Operation verschiebt die eingeschlossenen Rechte der Directory in das neue Medium
  • DFS ist in einer Business Contiunity Cluster-Umgebung (BCC) aktiviert

DNS:

  • Deletion of Empty Resource Records(RRs): Ist ein DNS-Maintenance-Tool, um leere Resource-Records im Directorybaum zu löschen
  • Neue Parameter: Credential storage (0->file, 1->CASA) ist nun im DNS Tool mit integriert

DNS/DHCP Java Konsole:

  • Unterstützt den Im- und Export von DNS-Zonen in eine neue Java-Konsole
  • Unterstützt den Im- und Export von NetWare®DHCP Konfiguration
  • Unterstützt den Im- und Export von einer Linux DHCP Konfiguration
  • Die Java-Konsole kann dazu benutzt werden, um in einer Windows-Domänen Umgebung DNS/DHCP zu konfigurieren

Domain Services für Windows:

  • Installation und Konfiguration ist nun in zwei Schritten eingeteilt:
    1. Eine YaST Installation bereitet den Server und den Baum für die Domänenbenutzer vor
    2. Eine provisorische GUI, die ein seperates Tool darstellt um den DSfW Server und unterstützende Services konfiguriert
  • SYSVOL: SYSVOL liegt jetzt auf jedem Domain-Controller jeder Domäne
  • Provisioning Wizard: Der Provisioning Wizard wurde mit vielen Benutzerschnittstellenneuerungen verbessert inklusive der Möglichkeit, Aufgaben zu wiederholen oder alle Aufgaben automatisch auszuführen

Dynamic Storage Technology:

  • Richtlinienunterstützung für mehrere Erweiterungen in Suchmustern
  • Richtlinienunterstützung für mehrere Pfade aus- bzw. einzugliedern, wenn die Richtlinie ausgeführt wird

File System Migration:

  • Unterbindet das Einloggen auf den Quellserver während einer Datenmigration
  • Während eines Konsolidierungsszenarios können mehrere Laufwerke/Verzeichnisse in den Serverbaum kopiert werden
  • Unterstützt Clustermigration, indem es die Cluster-Ressource-IP benutzt

iFolder

  • Erweiterte Benutzeroberfläche: Die Oberfläche vom Novell® iFolder Clienten, die Web-Admin Konsole und die Webaccess Konsole wurden verbessert um die Benutzerfreundlichkeit zu steigern
  • Passwort Recovery Wizard: Verfügbar für die Linux, Windows und Macintosh Clienten um die Passwörter zurückzusetzen und um verschlüsselte iFolder wieder herzustellen
  • Multi-Level Administration: Ermöglicht einen primären und einen sekundären Administrator zu erstellen
  • Passwort ändern: Ermöglicht die Änderung des Passwortes in der Webaccess-Konsole und jeder der iFolder-Clienten unter Linux, Windows und Macintosh
  • Die Mono-Runtime Umgebung wurde auf Version 2.4 geupgradet
  • Novell iFolder Serverintegration mit Actice Directory automatisiert Admin und Proxy Erstellung
  • iFolder Support für OpenSUSE 11.1 und für SLED 11
  • Der Novell iFolder Server 3.8 unterstützt die Clienten für OpenSUSE 11.1 und für SLED 11
  • Eine 64-bit Version für Vista ist jetzt verfügbar: neue 64 Bit Installation, Flaim Datenbank und 64 Bit Binärcode
  • Die Startgeschwindigkeit wurde verbessert

iPrint:

  • Printer-Gateway wurde verbessert
  • Unterstützung von Treiberprofilen für Windows Vista 32-bit und 64-bit
  • Druckunterstützung für Windows Server 2008
  • Es ist jetzt möglich eine PPD-Datei im Firefox-Browser hochzuladen (nur Linux)
  • Unter Linux und Macintosh kann auf den iPrint-Client mit Hilfe eines Taskleistensymbols zugegriffen werden
  • Wenn der iPrint Client unter Linux und Macintosh deinstalliert wurde, werden auch alle zugehörigen Drucker deinstalliert
  • Auto driver/profile update
  • Bidirektionale Treiberprofile - nur verfügbar für HP und Xerox Treiber
  • Client Unterstützung für Windows 7
  • Client für SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED) 11 verfügbar
  • Banner Unterstützung für iPrint Direct
  • Skriptunterstützung für ZENworks 7 und ZENworks Configuration Management 10 iPrint-Policies nach einer Migration zu OES 2 SP1.1
  • Linux und Macintosh iPrint Clienten unterstützen jetzt Folgendes: Automatisches Entfernen der Drucker auf den Clienten wenn die Drucker auf dem Server gelöscht wurden, Druckerumleitung und automatische Treiberupdates

Linux User Management:

  • Erlaubt "namcd" nur Updates zu cachen

Migration:

  • File System: Cluster Volumes werden durch einen Commandbefehl migriert
  • Übergreifende Migration: Autolog ist aktiviert während einer Migration, sie können aber auch den "Refresh"-Button drücken um Offline Log-Nachrichten einzusehen; in der
    Migration Tool GUI > Services to Migrate ist das Statusfeld geupdatet worden, um über den Status und das Datum und die Zeit der letzten Migration zu informieren
  • Neue Hot Keys sind verfügbar um in das Migration Tool GUI zu gelangen

Migrationstool:

  • Migration von nicht-englischen Verzeichnissen und Trustees
  • Ununterbrochene Migration von Cluster Volumes
  • Automatische Fertigstellung der Migrationsfelder mit dem vorher benutzen Werten
  • Verbessertes Errorlogging und bessere Health Checks

NCP:

  • Verbesserte Serverperformance
  • Der Novell Client für Linux unterstützt jetzt Migration

Novell Cluster Services:

  • Verbesserter Error-Report für Dateiprotokollfehler
  • MPK entfernbar
  • Novell Cluster Services erlaubt es ihnen, den übersetzten Syntax individuell anzupassen. Benötigt wird dies, um Skripte zu erstellen und zu löschen (in heterogenen Plattformen), indem es neue Syntaxübersetzungen erstellt

Novell Storage Services (NSS):

  • Ein neues NSS-Dienstprogramm (ncsinit) beschleunigt die Initialisierung einer Disk und setzt das Laufwerk auf eine gemeinsam benutzen Status
  • RAID 0+1 and RAID 5+1 Unterstützung
  • NSS Management Enhancements: NSSMU wurde verbessert in Multi-Disk Umgebungen
  • NSS Utility Enhancements
    1. Die Befehle attrib und rights besitzen jetzt die Option mit verlinkten Dateien zusammen zu arbeiten
    2. NSSComp verfügt jetzt über eine NSS Compressionscreen für OES 2 Linux
    3. Ein nss Befehl ist jetzt für OES 2 Linux verfügbar
    4. Das NSS Tool kann jetzt die Kompressionsstatistiken eines Mediums überwachen
    5. Der Befehl mirror status ist jetzt für OES 2 Linux verfügbar
    6. Zusätzliche Optionen sind jetzt in NSS Console (NSSCON) verfügbar z.b. zum Beenden, Anzeigen der nächste Zeile mit Informationen etc., und auch die die in der "?" Hilfe gelistet sind
    7. Ein neues Quota-Tool ist jetzt integriert worden, um Benutzer- und Directory Quotas zu erstellen

PureFTP:

  • Gatewaygleicheit mit NetWare

YaST Install EVMS Option:

  • Der Partionierer in YaST bietet jetzt die Option "Erstelle ein EVMS Proposal"
    WICHTIG: Diese Option funktioniert nur wenn das NSS Volume auf der gleichen Partition installiert wird, wo auch das Linux Root-Verzeichnis liegt